Eine fast vergessene Getreideart: das Einkorn

Lange in Vergessenheit geraten, jetzt wieder entdeckt: das Einkorn, der Urform des Weizens.

Der Urkorn oder Einkorn (Triticum monococcum) war vor 10.000 Jahren in Klein-Asien heimisch und gelang aus der Süd-Türkei nach Europa. Laut den Forschungen, sogar Ötzi, der Mann aus dem Eis, hat dieses Getreide während seines letzten Mals verzehrt: es wurden ein paar Einkornkörner in der Tasche seines Umhangs gefunden.

Sein Vorteil gegenüber Weizen ist die Widerstandsfähigkeit gegen Getreide-Krankheiten und Schädlinge, seine Anspruchslosigkeit was das Wetter und den Boden betrifft. Deswegen ist Einkorn bei Bio-Bauern sehr beliebt. Seine Erträge sind relativ gering, deswegen wurde es seit Mitte des letzten Jahrhunderts nur selten angebaut. Das spiegelt sich in einem höheren Preis wider.

Einkorn ist aufgrund fehlender Züchtung ein Getreideart, der am besten zum menschlichen Verzehr geeignet ist. Er konnte dadurch seine ursprünglichen Eigenschaften beibehalten.

Das Einkorn hat sämtliche wohltuende Wirkungen:

  • Es ist leichter zu verdauen als herkömmliches Weizen
  • Es enthält weniger Kohlenhydrate
  • Sein Carotin-Gehalt liegt im Vergleich zum Weizen zwei bis vier Mal höher, welches das Immunsystem stärkt
  • Im Einkorn ist eine deutlich höhere Mineralstoff und Spurenelement Konzentration enthalten als in Reis oder Weizen.

 

Das Mehl des Einkorns hat eine hellgelbe Farbe, man kann den sowohl zum Kochen, als auch zum Backen verwenden.

Mit anderen Mehlsorten gemischt kann man aus Einkornmehl auch leckere Brote und Kuchen backen.

Rezepte dazu findet man unter Rezepte.

Falls ihr keine Lust oder Zeit zum Backen habt, aber trotzdem die Vorzüge des Einkorns genießen wollt, dann probiert die leckeren Bio-Nudeln aus Einkorn.